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Tobias Gerhardts

Leiter Rettungsdienst

Tel.: 07171 - 104 17 31

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t.gerhardts[at]drk-gd[dot]de

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73557 Mutlangen

Fortbildungstag für Auszubildene im Rettungsdienst

Der DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd hat am Samstag einen Ausbildungstag für die Abteilung Rettungsdienst und Krankentransport durchgeführt. Anlass war der Abschluss des Rettungswachenpraktikums der neuen Kolleginnen und Kollegen die eine Ausbildung im Rettungsdienst machen.

An mehreren Ausbildungsstationen wurden verschiedene Kenntnisse unter anderem zum richtigen heben und tragen, zum Umgang mit Fahrtrage und Tragestuhl aber auch zu medizinischen Themen wie der Atemwegssicherung, der Reanimation und dem Umgang mit Medikamenten und Infusionen vermittelt und vertieft.

Ein weiteres Highlight des Tages war die gemeinsame Praxisübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd zur Rettung von verletzten und erkrankten Personen mit einer Drehleiter. Hier konnten die Auszubildenden lernen wie mit Hilfe der Drehleiter liegende Patienten aus dem Fenster eines Gebäudes gerettet werden können. Immer wieder wird die Feuerwehr für solche Einsätze durch den Rettungsdienst angefordert.

Hierfür gilt unser besonderer Dank den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die diese Ausbildungsstation erst möglich gemacht haben.

Beim anschließenden Fahrsicherheitstraining konnten die jungen Kollegen den Umgang mit den Kranken- und Rettungswagen in Grenzsituationen kennen lernen. Neben Übungen zum bremsen und ausweichen sowie einer Slalomfahrt wurde auch auf das rangieren unter beengten Verhältnissen großen Wert gelegt. Die Fahrzeuge des DRK Kreisverbandes legen jedes Jahr viele hunderttausend Kilometer zurück, oft auch mit Blaulicht und Einsatzhorn, aufgrund des deutlich erhöhten Unfallrisikos bei Einsatzfahrten hat die fahrerische Ausbildung der Kollegen ein hoher Stellenwert.

Am Ende des anstrengenden Tages zogen die insgesamt 10 Teilnehmer ein sehr positives Resümee und gehen nun gut vorbereitet in ihren Dienst im Rettungsdienst bzw. Krankentransport auf den Rettungswachen in und um Schwäbisch Gmünd.

Lehrrettungswache

Rettungswache Mutlangen

Die Hauptrettungswache des DRK Kreisverbandes Schwäbisch Gmünd e.V. befindet sich im Gelände des Klinikums Schwäbisch Gmünd und ist eine staatlich anerkannte Lehrrettungswache, an der in der Regel 2 Ausbildungsplätze zum Rettungsassistent zur Verfügung stehen.

Die Ausbildung des Rettungsassistenten wird seit dem 10.07.1989 durch das Gesetz über den Beruf der Rettungsassistentin und des Rettungsassistenten (Rettungsassistentengesetz - RettAssG) gesetzlich geregelt.

Nach Abschluss einer 2 jährigen Ausbildung führen  Rettungsassistenten/-assistentinnen am Notfallort bis zur Übernahme der Behandlung durch den Arzt selbstverantwortlich lebensrettende Maßnahmen bei Notfallpatienten durch. Sie stellen die Transportfähigkeit solcher Patienten her, beobachten die lebenswichtigen Körperfunktionen während des Transports zum Krankenhaus oder erhalten sie aufrecht. Außerdem befördern sie kranke, verletzte und sonstige hilfsbedürftige Personen unter fachgerechter Betreuung. Nach dem Rettungseinsatz stellen sie die Einsatzfähigkeit ihrer Fahrzeuge wieder her, säubern und desinfizieren die Rettungsmittel und erstellen Transportnachweise, Einsatzberichte und Notfallprotokolle.

Die Ausbildung umfasst 2 Teile, wobei Teil 1 die theoretische Unterrichtung an einer Rettungsdienstschule und Praktika in der Klinik und an einer Rettungswache beinhaltet. Am Ende des ersten Jahres erfolgt die staatliche Prüfung. Nach erfolgreichem Abschluss wird der 2. Teil der Ausbildung (Praktisches Jahr) an einer Lehrrettungswache fortgeführt. Während des Praktikums werden die Auszubildenden behutsam an ein selbständiges und verantwortungsvolles Handeln im Rahmen des Einsatzmanagements herangeführt. Regelmäßig stattfindende Lehrgespräche, Erstellen von Einsatzberichten und Einsatznachbesprechungen ermöglichen eine Reflexion der Arbeit der Auszubildenden. Zwei Lehrrettungsassistenten des DRK KV Schwäbisch Gmünd und der ärztliche Leiter des Notarztdienstes begleiten die Auszubildenden und führen nach 12 Monaten eine Lernzielkontrolle in Form eines Abschlussgespräches durch. Wird dies erfolgreich abgeschlossen, erteilt das Regierungspräsidium die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Rettungsassistent/Rettungsassistentin.