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Beratung zur Einstufung

Wenn man selbst oder ein Angehöriger pflegebedürftig wird, kommen viele organisatorische Details auf die Betroffenen zu. Wir beantworten Ihnen die wichtigsten Fragen zur Pflegeversicherung.

Wo ist man versichert?

Foto: Im Beratungsgespräch mit der DRK-Beraterin
Foto: Agentur Heuer

Die meisten Krankenversicherten sind auch bei ihrer Krankenkasse pflegeversichert. Der Pflegeantrag muss also bei der Pflegekasse der eigenen Krankenversicherung gestellt werden. Anders sieht es aus, wenn die Versicherten eine private Pflegeversicherung abgeschlossen haben. In diesem Fall muss dort der Antrag gestellt werden.

Wer gilt als pflegebedürftig?

Als pflegebedürftig gelten Menschen, die gesundheitliche Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb die Hilfe anderer benötigen. Sie sind allein nicht in der Lage, Belastungen oder Anforderungen zu bewältigen.

Dazu gehört Hilfe:

  • bei der Körperpflege
  • bei der Nahrungsaufnahme
  • beim Aufstehen und Zubettgehen
  • beim An- und Auskleiden
  • beim Gehen und Stehen

Bei der Einstufung in eine Pflegestufe werden vor allem Zeiten anerkannt, die sich auf Tätigkeiten der Grundpflege, wie Körperpflege, Toilettengänge und Nahrungsaufnahme beziehen. Darüber hinaus wird aber auch Zeit für hauswirtschaftliche Hilfe anerkannt.

Wie stellt man den Antrag?

im Beratungsgespräch mit DRK-Beraterin
Foto: D. Ende / DRK

Der Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung kann formlos und sogar telefonisch gestellt werden.

Im Anschluss schickt die Pflegekasse oder die private Pflegeversicherung ein Antragsformular. Wer den Antrag stellt, muss sich überlegen, ob Sachleistungen, Geldleistungen oder eine Kombination aus beidem gewünscht sind.

Sachleistungen

Bei Sachleistungen übernimmt ein ambulanter Pflegedienst die Pflege. Er rechnet die Leistungen zum Höchstbetrag der jeweiligen Pflegestufe direkt mit der Pflegekasse ab.

Geldleistungen

Stattdessen kann der Pflegebedürftige auch selbst Pflegegeld beziehen. Der oder die Betroffene übernimmt damit selbst die Verantwortung für eine ausreichende Pflege. Das Geld wird von der Pflegekasse direkt an die pflegebedürftige Person überwiesen.

 

Wie beurteilt man die Pflegebedürftigkeit?

1) Antragstellung auf Leistungen der Pflegeversicherung
2) Begutachtung durch den Medizinischen Dienst derKrankenkassen
3) Empfehlung an die Pflegekasse zur Einstufung
4) Schriftlicher Bescheid

Die Begutachtung muss innerhalb von 5 Wochen nach Eingang des Antrags bei der zuständigen Pflegekasse erfolgen

Die Begutachtung erfolgt

  1. innerhalb von zwei Wochen, wenn ein Angehöriger, der jemanden in häuslicher Umgebung pflegt, eine sogenannte Pflegezeit beantragt hat.
  2. innerhalb einer Wochen, wenn der Pflegebedürftige
  • sich derzeit im Krankenhaus befindet.
  • sich derzeit in einer stationären Reha-Einrichtung befindet.
  • sich derzeit in einem Hospiz befindet.
  • ambulant palliativ versorgt wird.

 

 

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