Ambulante Pflege, DRK, Wohlfahrtsverband, Augentropfen, Hausbesuch, Patient, Pflegedienst, Pfleger, Pflegerin Foto: A. Zelck / DRK e.V.
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Ansprechpartnerin

Frau
Ilsabé Waldenmaier

Tel.: 07171 - 35 06 72
ilsabe.waldenmaier(at)drk-gd.de

Weißensteiner Str. 40
73525 Schwäbisch Gmünd

Ein Creative Workshop zum Umgang mit Farbe

Malen kann jeder! - Entdecke die Leinwand für dich!

Toulin Balbaki, Künstlerin aus Syrien, kommt im Rahmen eines dreistündigen Workshops ins DRK Mehrgenerationenhaus Schwäbisch Gmünd und begleitet Interessierte beim ersten Schritt in die Welt der Malerei.

Eine Skulptur, namens Hoffnung des Geistes, die von der Künstlerin gestaltet wurde, steht zur Inspiration bereit und die TeilnehmerInnen können auf Basis dieser Vorlage ihre Gefühle auf der Leinwand entfalten - unter der professionelen Anleitung der Künstlerin. Selbstverständlich können Sie sich auch von einem der vielen anderen Kunstwerke von Toulin Balbaki inspirieren lassen, die vom 31.08.2018 bis 21.09.2018 im Foyer des Mehrgenerationenhauses ausgestellt sind.

Wo: Im DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd e.V. - Weißensteiner Straße 40, 73525 Schwäbisch Gmünd

Wann: Samstag, 15.09.2018 - 15:00 bis 18:00 Uhr

Wer: Interessierte von 16 - 99 Jahren, Teilnahme kostenlos - für Anfänger und Fortgeschrittene

Anmeldung erforderlich bei:

Kezban Celik (07171/3506-32) oder Ilsabé Waldenmaier (07171/3506-72)

Viele Realitäten mit Farbe vermitteln

Skulpturen, Collagen, Malerei – äußerst vielseitig ist die Ausdrucksweise der syrischen Künstlerin Toulin Balbaki. Davon konnten sich die vielen Gäste der Vernissage zur Ausstellung „Spiegelbild“ im DRK-Zentrum in Schwäbisch Gmünd am Freitagabend überzeugen.

Als DRK-Präsidiumsmitglied ging Irene Meixner auf die Vita der Künstlerin ein, die 1976 in Damaskus, Syrien, zur Welt kam. Nach Abitur und Examen an der Kunstakademie in Damaskus zeichnete die Künstlerin für technische Produktionen ebenso verantwortlich wie etwa für Cartoons, führte Regie bei einer Filmfirma und widmete sich intensiv der Malerei.

Doch 2015 führte sie der Weg in die Landeserstaufnahmestelle, LEA, nach Ellwangen. Die Syrerin hat in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis bis Mai 2019. „Spiegelbild“ lautet der Titel der Ausstellung. Rund 60 Bilder in unterschiedlicher Technik, mal als Collage, mal als Aquarell oder in Öl, aber auch Skulpturen erwarten den Betrachter.

Immer wieder zeigt sich die enge Bindung zu Syrien. Nicht Kriegswirren, sondern stolze Königinnen werden dargestellt. Und auch im Programm zur Vernissage wurde nicht auf den Krieg eingegangen, sondern auf die lange Geschichte des Landes. Es gab zu erfahren, dass etwa die erste Symphonie einst in Damaskus geschrieben wurde. Die Wiege der Zivilisation wurde dargestellt, nicht die Gräueltaten, die aktuell die Menschen zur Flucht bewegen.

Die beiden Integrationsbeauftragten des DRK, Ilsabé Waldenmaier und Kezban Celik rezitierten zu Fotografien.

Nach der Eröffnung gab es bei syrischer Kulinarik viel Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Sowie entlang der Werke zu schlendern. Hier lohnte sich auch ein ganz genauer Blick. Denn was vermeintlich wie Wäsche auf der Leine, gespannt zwischen Hochhäusern, aussah, entpuppte sich bei genauerer Betrachtung als leblose Körper, die mit dem Kopf nach unten an der Leine hingen. Oder der Journalist, der hinter Gittern, dargestellt durch Zeitungsstreifen, sein Leben fristet.

Toulin Balbaki kommt aus Damaskus und hat viele Jahre lang im arabischem Raum erfolgreich als Künstlerin gearbeitet. Die Ausstellung kann bis zum 21. September während der Öffnungszeiten des DRK-Mehrgenerationenhauses besucht werden.

© Gmünder Tagespost 31.08.2018 20:36

Kinderbuffet vorbereitet von Kindern

Im Rahmen des DRK-Sommerferienprogramms sind Kinder für die Zubereitung eines Kinderbuffets zusammengekommen. Neben einfachen und leckeren Gerichten lernten die Kinder das Verzieren und Dekorieren der verschiedenen Speisen. Am Ende kam ein reichhaltiges und buntes Buffet zustande, welches bei netter Unterhaltung und Gesellschaftsspielen verkostet werden konnte. Mit vierzehn Kindern und vier BetreuerInnen verging der Nachmittag spielerisch und lehrreich vorbei, während Kinder unterschiedlicher Herkunft sich näher kennenlernen durften.

Bilderausstellung SPIEGELBILD

"Kunterbunter" Auftritt vom DRK beim Familienaktionstag

Den Treffpunkt KUNTERBUNT gibt es schon im dritten Jahr im DRK und die TeilnehmerInnen freuen sich immer wieder bei diversen öffentlichen Veranstaltungen mitmachen zu dürfen. Wie etwa an dem Familienaktionstag am vergangenen Samstag, der jährlich auf dem Spitalhof in Schwäbisch Gmünd stattfindet und an Familien mit Kindern gerichtet ist. Die Besucher können an dem Tag verschiedene Stände und Einrichtungen kennenlernen, an denen die Familien gemeinsam basteln, spielen und gemeinsam Spaß haben können. So ähnlich verging auch der diesjähriger Aktionstag in Verbindung mit verschiedensten Köstlichkeiten aus anderen Ländern. Denn die DRK-Frauen haben das Buffet vorbereitet und die kulinarische Spezialitäten aus den Herkunftsländern angeboten. Sowohl die Gäste als auch die ehrenamtlichen Frauen waren ganz im Glück, sich über das Essen zu unterhalten, ins Gespräch zu kommen und sich näher kennenlernen zu dürfen. Ein Riesendank geht an der Stelle auch an die ehrenamtlichen StudentInnen der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, die regelmäßig die Kindergruppe im Treffpunkt Kunterbunt betreuen und am Familienaktionstag genauso im Einsatz waren.

Rems-Zeitung vom 15.07.2018

Gmünder Tagespost vom 16.07.2018

Das DRK ist Netzwerkpartner vom PFIFF

Regelmäßige Sprechzeiten vom DRK am Standort PFIFF

jeden Dienstag 10:00 bis 12:00 Uhr

Ansprechpartner:

Kezban Celik - Email: Kezban.Celik(at)drk-gd.de - Tel.: 07171/3506-32 - Mobil: 0172/2658884

Ilsabé Waldenmaier - Email: Ilsabe.Waldenmaier(at)drk-gd.de - Tel.: 07171/3506-72 - Mobil: 0152/09061202

Der ehrenamtliche Dolmetscherpool der Stadt Schwäbisch Gmünd wächst

Ehrenamtliche Dolmetscher/innen zusammen mit dem DRK und PFIFF Team

Die Projektstelle für Flüchtlinge und Integration (PFIFF) hat eine zweite Qualifizierungsrunde in Zusammenarbeit mit dem Gmünder DRK, der VHS und des AK Asyl angeboten.

Nach dem Start im Februar wurde Ende April eine weitere Schulung für ehrenamtliche Dolmetscher/innen durchgeführt. Diesmal fand die Schulung in den Räumlichkeiten des DRK Kreisverbands Schwäbisch Gmünd statt. Zusammen mit der Referentin Jana Mokali durften sich die Teilnehmer/innen Informationen und Wissen über die verschiedenen Ebenen beim Dolmetschen aneignen. Durch mehrere Rollenspiele, bei denen die Teilnehmer/Teilnehmerinnen die Rolle des Dolmetschers/der Dolmetscherin übernehmen durften, konnte eine Sensibilisierung für schwierige Situationen erreicht werden. Am Ende der zweitägigen Schulung überreichte Franka Zanek, die Leiterin des PFIFF gemeinsam mit dem DRK Team die Zertifikate an die ehrenamtlichen Dolmetscher/innen und bedankte sich für das Interesse und die Hilfsbereitschaft.

Der ehrenamtliche Dolmetscherpool hat damit um weitere 12 Personen zugenommen. Mittlerweile sind 30 ehrenamtliche Dolmetscher beim PFIFF registriert und unterstützen das Integrationsmanagement in Schwäbisch Gmünd. Zur Verfügung stehen derzeit die Sprachen Arabisch, Persisch, Paschtu, Kurdisch, Dari, Türkisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch, Englisch, Polnisch, Bulgarisch, Bosnisch, Serbisch, Kroatisch, Kurmandschi, Soranisch und Urdu.

Bei Fragen und Interesse an weiteren Schulungsmaßnahmen steht das PFIFF unter 07171/1819336 oder fluechtlinge(at)schwaebisch-gmuend.de gerne zur Verfügung.

Tolles Osterferienprogramm für Kinder

Das DRK Schwäbisch Gmünd lädt alle Kinder zu einem vielfältigen Osterferienprogramm ein! Ilsabé Waldenmaier und Kezban Celik von der Flüchtlingskoordination des DRK-Kreisverbands  Schwäbisch Gmünd e.V. haben gemeinsam mit der PH Studentin Sasha Monteiro ein abwechslungsreiches Kinderprogramm für die Osterferien erarbeitet. Das Programm findet im Zeitraum von 26.-29. März 2018  statt und startet mit dem Besuch des Demeter-Bauernhofs Krieg (26.3., 09:00-13:00 Uhr). Am folgenden Tag (27.3., 14:00-18:00 Uhr) können die Kinder beim Basteln ihre Kreativität ausleben. Bei einer Stadtrallye (28.3.,09:00-13:00 Uhr) wird auf spielerische Weise Schwäbisch Gmünd erkundet. Den Abschluss des Programms bildet das gemeinsame Osterbrotbacken und Ostereierdekorieren (29.3., 14:00-18:00 Uhr). Die liebevolle Gestaltung eines Flyers für das Osterprogramm übernahmen das in Böbingen ansässige syrische Grafiker und Künstler Ehepaar Gazwan Al Harash und Toulin Balbaki.
Für die Programmteilnahme (Einzeltage oder gesamtes Programm) ist eine Anmeldung erforderlich unter:
Ilsabé Waldenmaier
07171/3506-72
i.waldenmaier(at)drk-gd.de
oder
Kezban Celik
07171/3406-32
k.celik(at)drk-gd.de

Auf dem Foto:
Hinten v.l.n.r.: Sasha Monteiro, Toulin Balbaki, Gazwan Al Harash
Vorne v.l.n.r.: Ilsabé Waldenmaier, Kezban Celik

"Die letzten Männer von Aleppo"

Einladung zur Filmvorführung „Die letzten Männer von Aleppo“ mit Bilderausstellung „Aleppo – früher und heute“ im DRK Mehrgenerationenhaus

Seit sechs Jahren ist der Krieg in Syrien in unserem Bewusstsein. Und auch wenn die Nachrichten momentan nicht mehr so bedrohlich erscheinen mögen, bleiben Bilder von Zerstörung, Schmerz und Hoffnungslosigkeit. Kaum jemand kann die Meldungen, die uns erreichen, in Bezug zu politischen, sozialen oder ökonomischen Realitäten vor Ort setzen.

„Die letzten Männer von Aleppo“ des syrischen Regisseurs Firas Fayyad (Ko-Regie: Stehen Johannessen) ist ein Film, der von menschlichen Schicksalen im Krieg erzählt, (fast) ganz ohne Politik:

 Im vom Krieg zerrütteten Aleppo in Syrien ist es der Syrische Zivilschutz, im Deutschen „Weißhelme“ genannt, der immer wieder all seine Kräfte aufbietet, um der Bevölkerung zu helfen. Zu den Gründungsmitgliedern der Organisation gehören Khaled, Mahmoud und Subhi, die immer zur Stelle sind, wenn Bomben einschlagen oder Anaschläge verübt wurden – unter Einsatz des eigenen Lebens retten sie Menschenleben, bergen aber viel zu oft nur noch Tote an den Unglücksstellen. Für die Dokumentation „Die letzten Männer von Aleppo“ haben die Filmemacher die Arbeit der freiwilligen Helfer zwei Jahre lang begleitet, sie bei ihrem Einsatz gegen die täglichen Bedrohungen in den zerstörten Straßen, aber auch beim Kampf gegen die eigenen Ängste und für ein Stück Menschlichkeit und Hoffnung im Krisengebiet gefilmt.

Die syrisch-dänisch-deutsche Koproduktion wurde im Januar 2017 auf dem renommierten Sundance Film Festival in den USA mit dem Preis für den besten Dokumentarfilm in der Kategorie World Cinema ausgezeichnet. Die Freiwilligenorganisation „White Helmets“ wurde 2016 für den Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Vor und nach der Filmvorführung haben die Gäste die Gelegenheit mit syrischen Familien ins Gespräch zu kommen. Sie führen gern durch die Ausstellung der Bilder, die Aleppo vor und nach dem Krieg zeigen. Für einen Snack mit syrischen Spezialitäten ist ebenfalls gesorgt.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Wettbewerbs „Mein.Deine.Eine Welt“ und zwar am Mittwoch, den 27.09.17 18:00 bis 21:00 Uhr im DRK Mehrgenerationenhaus, Weißensteiner Str. 40.

Eine Anmeldung ist erwünscht an Ilsabé Waldenmaier, 07171-350672 bzw. i.waldenmaier(at)drk-gd.de.

Treffpunkt Kunterbunt des DRK im Ravensburger Spieleland

Wer aufgeregter war – die Mütter oder die Kinder – lässt sich nicht eindeutig sagen. Auf jeden Fall waren alle überpünktlich am Busbahnhof, um auf Einladung des Arbeiter-Samariter-Jugend BW ins Ravensburger Spieleland zu fahren.

An dem Ausflug zum Ravensburger Spieleland, organisiert und bezahlt vom Arbeiter-Samariter-Jugend BW teilnehmen zu dürfen, war für den Treffpunkt Kunterbunt des DRK etwas ganz Besonderes. Acht Flüchtlingskinder und vier Erwachsene haben aus Gmünd an dem Ausflug teilgenommen und mit weiteren Gruppen aus dem Ländle den Tag bei herrlichem Wetter genossen. Angekommen im Spieleland durfte die Gruppe den Freizeitpark auf eigene Faust erkunden und die verschiedenen Spiele ausprobieren. Die „fliegende Maus“ war aber auch für die Mütter so attraktiv, dass sie sich gern auf das Abenteuer einließen. Die Spaghetti, zu denen die Familien eingeladen waren, wurden ruckzuck verdrückt, denn nach dem gemeinsamen Mittagessen mit allen Teilnehmern hatten die Parkbesucher nur noch wenige Stunden um weitere Attraktionen und Spiele auszuprobieren. Die Rückfahrt verlief im Vergleich zur Hinfahrt sehr ruhig, da alle zufrieden und erschöpft ihre Plätze im Bus wieder einnahmen. Beim Abschied in Schwäbisch Gmünd fielen die Kinder Kezban Celik vom DRK um den Hals, um sich herzlich zu bedanken, dass sie als Koordinatorin in der Flüchtlingsarbeit des DRK, den Tag für den Treffpunkt Kunterbunt organisiert hat.

Fotoausstellung Aleppo im DRK stieß auf großes Interesse

Die Projektstelle Flüchtlingsarbeit im DRK hatte zu einem Syrien-Abend eingeladen, der mehr sein sollte, als ein Vortragsabend - und es hat funktioniert.

Tief betroffen gemacht hatte Ilsabé Waldenmaier vom DRK das erste Gespräch mit Khaled Alaswad, der ihr die Fotoserie über Aleppo - wie es mal war und wie es heute aussieht - zeigte. Sehr gefühlvoll erzählte er von seiner Kindheit in Aleppo. Zusammen mit Abdulkerriem Alhanafi, der den Vortrag "Meine Heimat Syrien" für seine Hauptschulprüfung vorbereitet hatte, wurde daraufhin der Abend geplant. "Nicht über, sondern mit den Flüchtlingen sprechen - das war die Idee dahinter", erklärte Ilsabé Waldenmaier. Dass eine so große Zahl an Interessenten das Gespräch suchte, hatte keiner erwartet und die jungen Syrer waren sichtlich aufgeregt.

Doch die Vortragenden bekamen Hilfe von den anderen anwesenden Familien aus Aleppo und Damaskus, die bereitwillig Fragen zur Situation in den bedrohten Gebieten beantworteten. Beim Rundgang durch die Ausstellung im Foyer des DRK zeigten sich die Besucher erschüttert. "Es ist doch so sinnlos und nicht zu begreifen, dass dort alle gegeneinander kämpfen und so viel zerstören. Was können denn die Familien, die dort friedlich lebten, dafür?" fragt eine Besucherin, die bisher kaum Kontakt mit Geflüchteten hatte. Nicht auf alle Fragen gab es Antworten, aber bei syrischen Köstlichkeiten, die die Familien aus dem DRK-Treffpunkt "Kunterbunt" mitgebracht hatten, fanden freundliche Begegnungen und intensive Gespräche statt. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Geschwister Shevko und berührten damit die Herzen sowohl der deutschen als auch der internationalen Gäste.

Dei Bilder aus Aleppo sind noch bis Ende November im Foyer des DRK Mehrgenerationenhaus ausgestellt. Wer die Bilder danach für eine ähnliche Veranstaltung - gern auch an Schulen - ausleihen möchte, kann sich bei Ilsabé Waldenmaier oder Kezban Celik melden: Telefon: 07171/3506-72 oder 07171/3506-32

Ein Nachmittag mit Zauberer Rondini

Die Freunde des Spielplatzes Kimpolungerstraße und der Treffpunkt KUNTERBUNT des DRK organisierten gemeinsam im Mehrgenerationenhaus einen Nachmittag mit Zauberer Rondini. Immer wieder durften Kinder bei den Vorführungen assistieren und versuchten aus der Nähe die Tricks auszukundschaften, was aber nie gelang.

Für Presseberichte hier klicken.

Kunterbunt in Öhringen

Treffpunkt des DRK-Kreisverbandes besucht die Landesgartenschau

Die Teilnehmer des Treffpunkt Kunterbunt machten einen Ausflug zur Landesgartenschau in Öhringen. Familien mit ihren Kindern hatten spontan einen spannenden Tag. Der DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd bietet den Treff jeden zweiten Freitag an.

Mit so vielen Teilnehmern hatten die Verantwortlichen für die Flüchtlingsarbeit im DRK in Schwäbisch Gmünd nicht gerechnet, als sie kurzfristig einen Ausflug zu Öhringer Landesgartenschau organisierten. Teilnehmer waren die Familien und Ehrenamtlichen, die sich jeden zweiten Freitag im Mehrgenerationenhaus treffen.

Einige Familien haben die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd schon erlebt und konnten sehen, was die Stadt Öhringen auf die Beine gestellt hat. Dass die Sonne den ganzen Tag vom Himmel brannte, machte nur den Erwachsenen zuweilen zu schaffen. Die Kinder, die in der Mehrzahl waren, ließen sich nur ungern von den Bastelstationen und Hüfpburgen weiterführen. Der Abschluss fand an der großen Bühne bei einem Mitmachkonzert für Kinder statt. Nasteha aus Somalia gewann sogar die CD der Aufführung, sodass die besten Songs im Treffpunkt Kunterbunt nachgesungen werden können.

Während die Kinder miteinander singen, spielen, malen oder tanzen, treffen sich die Eltern zum Deutschtreff ohne Schulbuch. "An diesem Nachmittag geht es nicht darum, Grammatik und Vokabeln zu pauken", sagt Ilsabé Waldenmaier. "Vielmehr bieten wir hier unterschiedliche Themen an, über die wir, natürlich auf Deutsch, diskutieren: Ernährung, Mülltrennung oder Ähnliches."

Dei Verantwortlichen des DRK freuen sich, wenn sie auch deutsche Familien für den Treffpunkt gewinnen können. Eine bunte Mischung der Kinder und Erwachsenen ist auch den Verantwortlichen der Aktion Mensch wichtig, die dieses Projekt fördert.


Für Pressebericht: Gmünder Tagespost vom 23.09.2016

Pressebericht: Rems-Zeitung vom 16.09.2016

DRK Rettungshunde zeigen ihr Können

DRK Rettungshunde zeigen ihr Können

Im Rahmen des Sommerferien-Programms hatte das Projektteam Interkulturelle Öffnung und Flüchtlingskoordination im DRK Kreisverband zum Besuch der DRK Rettungshundestaffel in Lorch eingeladen.

Fröhlich begrüßten Emma, Paula und Maddox zusammen mit ihren Hundeführern die Kinder und ihre Betreuerinnen und Betreuer auf dem Trainingsplatz der Gmünder DRK Rettungshundestaffel in Lorch. Noch etwas zurückhaltend versammelten sich zunächst alle Teilnehmer in der Sitzecke, um zu erfahren, wie es bei der Hunderettungsstaffel zugeht. Katrin Baumann und Daniela Zink erklärten, dass Rettungshunde zuverlässige Helfer bei der Rettung von in Not geratenen Menschen sind. Dank ihres ausgeprägten Geruchsinns und eines intensiven Trainings können sie große Gebiete effektiv und schnell nach einer vermissten Person absuchen. Auch wenn konkrete Einsätze zum Glück nicht so oft vorkommen, sind Rettungshunde mit ihren Hundeführern im modernen Rettungswesen nicht mehr wegzudenken.

„Warum kommt ihr denn mit euren Hunden hier her?“, wird neugierig gefragt. Katrin erklärt es gern: „Als ich meinen Hund bekam, war mir klar, ich möchte mit ihm gemeinsam ein Hobby ausüben und viel Zeit mit ihm verbringen. Außerdem kann ich somit im Dienst des DRK auch noch etwas Gutes tun.“

Nach der theoretischen Einführung zeigten die Hunde mit Freude, was sie im Training alles lernen: über schwieriges Gelände gehen, durch Rohre kriechen, sich nicht von Lärm ablenken lassen und verletzte / vermisste Personen „anzeigen“. „Ganz wichtig ist es“, betont Daniela Zink, „dass das Training auf dem Belohnungsprinzip basiert. Die Hunde sollen einfach Spaß haben.“ Daher gab es nach jeder gelungenen Einheit eine Portion Leberwurst aus der grünen Dose oder ein Leckerli; beides nahm Maddox auch gern aus Delavs Hand entgegen.

Trotz hoher Brennessel-Felder ließen sich die Kinder nicht nehmen, den Hunden auf der Vermisstensuche im Wald zu folgen. Zum Schluss war nach dem Wettlauf und anschließendem „Ballholen“-Spiel für die Betreuer nicht zu erkennen, wer mehr erschöpft war – die Hunde oder die Kinder. Alle jedoch waren rundum zufrieden mit der tollen Ferienaktion des DRK.

Ammanullah heißt neue Landsleute in „seiner“ Stadt willkommen

Ammanullah heißt neue Landsleute in „seiner“ Stadt willkommen

Mit einem bunten Bildervortrag und Informationen über Land und Leute stellte Amanullah Jadoon, ein junger Pakistani, der schon längere Zeit in Schwäbisch Gmünd lebt,  mit Hilfe von Paul Hirt – Studierender an der PH Gmünd – den interessierten Zuhörern im Foyer des DRK Mehrgenerationenhauses sein Heimatland vor.

Amanullah betonte, dass er in Schwäbisch Gmünd glücklich und zufrieden ist, doch deutlich war ihm anzumerken, dass er die Landschaften und Menschen dort vermisst. Umso mehr freute er sich, dass fünf Landsleute, die erst am Vorabend in ihrer Wohnung in Waldstetten angekommen waren, gemeinsam mit ihren Patenfamilien der Einladung zum Vortrag gefolgt waren. „Ein glücklicher Zufall“, so Ilsabé Waldenmaier, die Koordinatorin der Flüchtlingsarbeit im DRK Kreisverband, „dass wir den jungen Männern so einen Willkommensabend bereiten konnten“. Die Patenfamilien Kuhn und Meier bekamen gleichzeitig einen ersten Eindruck über das Heimatland ihrer neuen „Patenkinder“. Amanullah spricht schon sehr gut Deutsch, daher machte es nichts aus, dass er sich während des Vortrags immer wieder Hilfe beim Publikum holte, wenn die Zahlenangaben einfach zu groß waren. Nur als es um die Politik ging, bat er Paul Hirt den Vortrag weiterzuführen. Die Erinnerungen an die Unterdrückung in seinem Heimatland sind zu belastend – darüber kann und will er nicht reden.

Im Anschluss des Vortrags stellten sich die pakistanischen Gäste – mit Dolmetscherhilfe durch Ammanullah - vor und bei typischen kulinarischen Kleinigkeiten, wie Samosas, Pakoras und Pudding aus Pakistan ließen sie die Fotos ihrer Familien sprechen. Frau Kuhn bedankte sich für die Einladung: „Das war ein toller Abend, aber morgen kochen wir gemeinsam typisch schwäbisch.“


Pressebericht Rems-Zeitung vom 05. Juli 2016

DRK Frühstücksteam gemeinsam mit irakischen Frauen bei der Malaktion

Gut vorbereitet für die Suppensonntage im Himmelsgarten

Die Teilnehmerinnen des Interkulturellen Frühstücks im DRK nahmen begeistert die Idee von Frau Schnürle-Baier auf, sich an den Suppensonntagen im Himmelsgarten zu beteiligen. Ab Ende April soll an jedem Sonntag für die Besucher des Himmelsgartens eine kostenlose vegetarische Suppe verteilt werden. Die Gmünder Vielfalt lebt auch kulinarisch! Schnell entschied man sich dafür, die berühmte russische Borschtsch zu kochen und zwar am 29. Mai 2016. Diese Suppe wird in Russland oft fleischlos gekocht und schmeckt nach Aussage der langjährigen Frühstücksteilnehmerinnen auch nur mit Gemüse.

Zunächst aber trafen sich einige Frauen im Mehrgenerationenhaus des DRK mit der Frauenbeauftragte Elke Heer und den irakischen Mädchen Fatn und Khitam zu einer gemeinsamen Malaktion.

Nach einem arbeitsreichen Vormittag zeigten  die „Künstlerinnen“ ihre Ergebnisse: Wolken und Sterne, die auf das Gericht und die jeweilige „Kochgruppe“ hinweisen.  Während des Malens und Lackierens wurde viel gelacht und  gemeinsam über die Entwürfe diskutiert. Der ein oder andere Entwurf landete im Papierkorb, bevor es an die Arbeit ging. Besonders Fatn zeigte großes Talent beim kunstvollen Malen der arabischen Schriftzeichen. Die jungen Frauen sagten im Anschluss begeistert zu, auch bei weiteren Aktionen mit Flüchtlingskindern, die Ilsabé Waldenmaier und Kezban Celik im DRK organisieren, mitzuhelfen. Da beide inzwischen gut Deutsch sprechen, helfen sie auch gern beim Dolmetschen. Zum Abschluss wurden schon mal die Rezepte der Suppen ausgetauscht und die gegenseitige Teilnahme zugesagt. Am 24.April 2016 kochen die irakischen Frauen eine Linsensuppe, am 29.Mai 2016 bieten die Frauen des Interkulturellen Frühstücks im DRK die vegetarische Kohlsuppe Borschtsch an.