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Ihre Ansprechpartnerin

Petra Mustermann

Irene Meixner
Vorsitzende des Stiftungsrates der DRK-Demenzstiftung

Tel: 07171 - 35 06 21

demenzstiftung[at]drk-gd[dot]de


Neuestes über Demenz

Prof. Dr. Walter Hewer, Chefarzt der Gerontopsychatrie im Klinikum Christophsbad in Göppingen, referiert beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Schwäbisch Gmünd, über Demenz.

Gerne folgte Dr. Hewer der Einladung der DRK Demenzstiftung und berichtete zunächst über die aktuellen Verfahren zur Diagnosestellung einer Demenzerkrankung. Eine Gedächtnisstörung alleine reiche für die Diagnose Demenz nicht aus. Um zu klären, wie lange welche Art von Beschwerden vorliegt sei ein ausführliches Gespräch notwendig. Zudem solle eine Abgrenzung zu anderen Erkrankungen wie etwa einer Depression oder Stoffwechselstörungen stattfinden. Auch sinnvolle medizinische Untersuchungen stellte der erfahrene Gerontopsychiater vor: Laboruntersuchungen des Blutes und des Hirnwassers. Die Hirnleistung werde getestet, zudem eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) empfohlen.

Dr. Hewer berichtete, wie schwierig es für Angehörige meist ist, einen Demenzbetroffenen zu begleiten und zu unterstützen. Häufig erschweren zusätzlich zu Gedächtnisstörungen und nachlassenden körperlichen Funktionen psychiatrische Auffälligkeiten das Zusammenleben. Oft fehle den Erkrankten eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten, so auch bei der Fahrtauglichkeit. Zu Beginn der Erkrankung sei diese möglicherweise noch vorhanden. Der Arzt sollte aber nach gestellter Diagnose auf jeden Fall den Patienten auf den kommenden Verlust der Fahrtauglichkeit hinweisen. In einem frühen Stadium ist vom Erkrankten Einsicht zu erhoffen. Dies kann genutzt werden um die künftige Mobilität anders zu planen. Eines sei sicher: Bei fortgeschrittener Demenz darf nicht mehr gefahren werden.

Abschließend wurde die Frage behandelt, was getan werden kann um einer Demenzerkrankung vorzubeugen. Eine Garantie gibt es leider nicht, jedoch sind körperliche und geistige Aktivität, Vermeidung von Übergewicht und Bluthochdruck, Nichtrauchen, wenig Alkohol und Kontrolle einer Diabeteserkrankung hilfreich. DRK Kreisgeschäftsführer Bruno Bieser bedankte sich beim Referenten für den spannenden Vortrag. Besonders hob er hervor, dass Prof. Dr. Hewer sein Honorar für diesen Abend in vollem Umfang der DRK Demenzstiftung zur Verfügung stellt. Durch diese werden unter anderem die Demenzberatung des DRK sowie Entlastungsangebote wie Betreuungsgruppen und der häusliche Betreuungsdienst beim DRK unterstützt.

Spenden für die DRK-Demenzstiftung Schwäbisch Gmünd

Maria Ohnewald arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Schwäbisch Gmünd e.V. Seit der Gründung der Demenzstiftung unterstützt sie diese mit Spendenerlösen. Zuhause häkelt sie kleine Hütchen als Geschenkartikel und verziert diese mit Federn, Perlen, Blümchen und bunten Bändern. Dazu reicht sie ein Gedicht, das aussagt, was ein Hütchen bedeutet:

„… Kleine Dinge im Leben sind immer wichtig, mach Freude damit – Du gehst gewiss richtig. Für große Dinge haben wir wenig Zeit, kleine Dinge liegen für uns immer bereit. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, die großen werden manchmal zur Last …“

Aus 400 Knäueln Wolle hat sie bislang 3.200 Hütchen angefertigt und bei Verwandten, Bekannten und auf Kunstmärkten verkauft und gespendet. Bisher kamen Spenden in Höhe von 6.100 € zusammen und für das Jahr 2016 kommen nochmals 3.000 € hinzu.

Neu im Sortiment sind Karten zu jedem erdenklichen Anlass wie Glückwunschkarten, Nikolauskarten und Weihnachtskarten, die mit einer kleinen gestrickten Socke versehen sind. Dazu gibt es auch hier einen passenden Spruch.

Frau Ohnewald möchte für die DRK-Demenzstiftung Schwäbisch Gmünd möglichst lange weiterhäkeln, basteln und stricken.

Ein toller Vormittag! Benefizkonzert mit den Swany Feet Warmers

Rund 150 Gäste durfte die Vorsitzende der DRK-Demenzstiftung, Rechtsanwältin Irene Meixner, zum Benefiz-Weißwurstfrühstück begrüßen. Für beste Stimmung im DRK-Foyer sorgten dabei die Swany Feet Warmers, welche die zahlreichen Gäste mit toller Musik unterhielten.

Kompentent bedient wurden die Gäste durch die Mitglieder des Demenzstiftungsbeirates sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes und den DRK-Kreisverbandspräsidenten Dr. Joachim Bläse.

Freuen durfte sich die DRK-Demenstiftung über eine Spende in Höhe von 5.000 € des DRK-Nähstübles Heubach zugunsten ihrer Arbeit.

Herzlich Willkommen bei der DRK-Demenzstiftung!

Die DRK Demenzstiftung Schwäbisch Gmünd wurde 2010 gegründet und setzt sich in der Region Schwäbisch Gmünd für die Verbesserung der Lebensqualität für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein. 

Etwa 1,5 Millionen Menschen sind aktuell an einer Demenz erkrankt. Schätzungen zufolge wird sich die Zahl der Erkrankten bis 2050 mindestens verdoppeln.

Ziele der DRK Demenzstiftung:

  • den Erkrankten ein würdevolles und lebenswertes Leben in der eigenen Häuslichkeit ermöglichen
  • den Erkrankten und Angehörigen beratend und unterstützend zur Seite stehen
  • Demenz aus der Tabuzone  holen
  • die Öffentlichkeit stärker für diese Krankheit sensibilisieren
  • die Selbsthilfe fördern

Was fördert die Stiftung?

  • Aufbau von Beratungsstellen für demenzkranke Menschen und deren Angehörigen
  • Unterstützung und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, die dem Zweck der Stiftung dienen
  • Zuwendungen für die Errichtung von Wohngemeinschaften
  • Qualifizierung von Helfern und Angehörigen
  • Fortbildungen und Unterstützung in der häuslichen Pflege
  • Projekte und Vorträge über Demenz

DRK Demenzstiftung Spendenkonto:

Volksbank Schwäbisch Gmünd e.G.
IBAN: DE96 6139 0140 0116 0080 08
BIC: GENODES1VGD

Kreissparkasse Ostalb
IBAN: DE55 6145 0050 1000 5060 77
BIC: OASPDEE6AXXX

So können Sie helfen:

  • Geldspende
  • Testamentspende
  • Anlass-Spende