Ambulante Pflege, DRK, Wohlfahrtsverband, Augentropfen, Hausbesuch, Patient, Pflegedienst, Pfleger, Pflegerin Foto: A. Zelck / DRK e.V.
DRK-Bürgermobil-TagDRK-Bürgermobil-Tag

Sie befinden sich hier:

  1. Angebote
  2. Senioren
  3. DRK-Bürgermobile
  4. DRK-Bürgermobil-Tag

DRK-Bürgermobil-Tag

Ansprechpartner

Herr
Andreas Lasermann

Tel.: 07171 - 35 06 56
andreas.lasermann(at)drk-gd.de

Weißensteiner Str. 40
73525 Schwäbisch Gmünd

2. DRK-Bürgermobil-Tag

Fortbildungstag für DRK-Bürgermobile - ein voller Erfolg

Zahlreiche ehrenamtlich Engagierte von fünf DRK-Bürgermobilen haben sich in den Räumlichkeiten des DRK-Kreisverbands Schwäbisch Gmünd e.V. einen Tag lang fortgebildet. Es standen nicht nur Themen rund ums Autofahren auf dem Programm.

Das Themenangebot des zweiten DRK-Bürgermobil-Tags war vielseitig, lehrreich und spannend: Anna Ring von der DRK-Demenzberatung hielt einen Vortrag zum Thema „Einführung in das Krankheitsbild Demenz“, bei DRK-Ausbilderin Petra Zirkelbach konnten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten in Erster Hilfe auffrischen und Irmgard Keller nahm die Fähigkeiten der ehrenamtlichen Fahrer der DRK-Bürgermobile bei einem Sehtest unter die Lupe.

Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Aalen war mit zwei Beamten vor Ort. Polizeioberkommissar Hans Heidingsfelder referierte zum Thema "Fahrtüchtigkeit erhalten und die Bedeutung der Fahrdienste". In seinem Vortrag gab es praktische Tipps für mobile Senioren. Diese sollten etwa einen neu gebauten Kreisel an einem Sonntagvormittag bei wenig Verkehr testen und nicht unbedingt während der Hauptverkehrszeit in die Stadt fahren. Er stellte allerdings auch Fragen, die die ganze Gesellschaft angehen: "Warum ist lebenslanges Lernen im Beruf für uns alle Alltag, beim Autofahren aber nicht?" So dürfe beispielsweise jeder, der 1930 den Führerschein bestanden hat, mit diesem doch sehr veralteten Wissen heute noch Auto fahren.
Polizeihauptmeister Mükayil Dalbudak klärte die Teilnehmer über wichtige Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung auf. Denn es gehört auch zum lebenslangen Lernen, über Veränderungen informiert zu sein. Er hatte zu berichten, dass die Handynutzung während der Fahrt zukünftig 100 Euro Strafe und einen Punkt in Flensburg nach sich zieht. Außerdem erklärte er genau, wo auf zwei- und dreispurigen Autobahnen die lebensrettende Rettungsgasse zu bilden ist. Für die Teilnehmer besonders wertvoll war die Info von Mükayil Dalbudak, die sie alle betrifft: "Werden vorgeschriebene Rückhaltesysteme für Rollstühle und deren Nutzer nicht angelegt, kostet das künftig 30 Euro."

Insgesamt war der zweite DRK-Bürgermobil-Tag des DRK-Kreisverbands Schwäbisch Gmünd e.V. eine rundum gelungene Veranstaltung und die ehrenamtlichen Fahrer hatten auf dem Nachhauseweg viel neues Wissen im Gepäck.

INFO:

Die DRK-Bürgermobile fahren auf Spendenbasis an fünf Standorten Menschen, die sonst keine Möglichkeit haben, ihre Mobilität zu erhalten. Nähere Auskünfte gibt es im DRK-Zentrum bei Andreas Lasermann unter 07171 3506-56 oder a.lasermann@drk-gd.de.