rotkreuzkurs-eh-header-alt.jpg Foto: A. Zelck / DRK e.V.
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Der 1000. Lebensretter ist ausgebildet!

Ansprechpartnerin

Frau
Sophie Kopp

Tel.: 07171 - 10 41 7 30
Sophie.Kopp(at)drk-gd.de

Wetzgauer Str. 81
73557 Mutlangen

Rund 370 Mitglieder aus 26 Waldstetter Vereinen waren in der Stuifenhalle, um sich zum Lebesretter ausbilden zu lassen. Darunter auch Ludwig Waibel von der Dorfgemeinschaft Weilerstoffel, der zum 1000. Lebensretter gekürt wurde. Vom DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd e.V. waren 40 Helfer vor Ort, um die Teilnehmer der Aktion 1000 neue Lebensretter an den Dummys beratend zur Seite zu stehen. Waldstettens DRK-Ortsvereinsvorsitzender, Martin Ehmann, freute sich, dass Kollegen aus Wißgoldingen, Bettringen, Maitis und Degenfeld zur Unterstützung gekommen waren.

Nach der Scheckübergabe - der Lions Club Aalen spendete 4000 Euro für die Aktion 1000 neue Lebensretter - und den Begrüßungsreden von Bürgermeister Michael Rembold und DRK-Kreisgeschäftsführer Bruno Bieser startete Dr. Reinhard Barth seinen Vortrag. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, bei einem plötzlichen Herzstillstand zu helfen. Denn: Bereits nach drei Minuten ohne Sauerstoff nimmt das Gehirn ernsthaft Schaden. Er nahm seinen Zuhörern auch die Bedenken, dem Betroffenen eine Rippe zu brechen. "Sie haben einen toten Menschen vor sich, da sind gebrochene Rippen ein guter Tausch, wenn er dafür überlebt."

Anschließend ging es an die Puppen: Alle Teilnehmer durften nun an den Dummys des DRK die Herzdruckmassage üben. 100 bis 120 mal in der Minute drücken ist anstrengend, aber in so einem Fall lebensnotwendig. "Rufen Sie weitere Helfer herbei, damit sie sich abwechseln können", rät Dr. Barth. Grundsätzlich gilt: Prüfen (Atmung vorhanden?) - Rufen ( die Notrufnummer 112 anrufen) - Drücken (mit der Herzdruckmassage beginnen und weitermachen, bis der Notarzt kommt).

1000 neue Lebensretter - eine Erfolgsgeschichte

Die Aktion von DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd e.V. und Stauferklinikum läuft bestens. Im September gestartet - im Februar schon den 1000. Lebensretter ausgebildet. "Bereits zur Halbzeit haben wir unser gestecktes Ziel erreicht", freut sich Kreisgeschäftsführer Bruno Bieser und verspricht: "Wir machen so lange weiter, bis wir die 2000 haben!"