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Löwen retten Leben – In Schwäbisch Gmünd macht Wiederbelebung Schule

36 Lehrerinnen und Lehrer in Schwäbisch Gmünd fortgebildet

Jährlich sterben in Deutschland durchschnittlich 100.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Viele könnten noch leben, wenn Ersthelfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bzw. Notarztes eine Herzdruckmassage durchgeführt hätten.

Vor diesem Hintergrund hat das Kultusministerium in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Stiftung Deutsche Anästhesiologie, Laerdal Medical und dem Sparkassenverband Baden-Württemberg die Initiative „Löwen retten Leben – In Baden-Württemberg macht Wiederbelebung Schule“ gestartet. Das Kultusministerium investiert dabei insgesamt rund 1,5 Millionen Euro, damit in den kommenden vier Jahren rund 5.200 Lehrkräfte aus 2.600 Schulen in Baden-Württemberg diesbezüglich fortgebildet werden können.

36 Lehrerinnen und Lehrer aus 16 Schulen sind am Mittwoch, 12.10.2016 in Schwäbisch Gmünd beim DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd zusammengekommen, um sich von den Anästhesisten Dr. Hans-Jörg Lorenz und Dr. Ulrich Rapp des Stauferklinikums sowie dem Lehrbeauftragten des DRK Landesverbandes Baden-Württemberg, Herrn Jovin S. Bürchner, darin fortbilden zu lassen, wie man Schülerinnen und Schülern die lebensrettende Herzdruckmassage, ohne Beatmung, weitervermitteln kann. Unterstützt wurde die Fortbildung durch zahlreiche Erste Hilfe Ausbilder des DRK-Kreisverbandes Schwäbisch Gmünd, wie z.B. durch den Ausbildungsbeauftragten Mario Brandl und die Ausbilderin Ilona Meyer. Von Seiten des Malteser Hilfsdienstes war Ausbildungshelfer Moritz Läpple anwesend. Der stellvertretende Kreisgeschäftsführer des Gmünder DRK, Marc Bischoff, freute sich insbesondere über die vielen Lehrerinnen und Lehrer aus der Raumschaft Schwäbisch Gmünd: „Für uns sind die Schulen wichtige Partner, wenn es darum geht, das Thema Lebensrettung zu vermitteln. Umso mehr freuen wir uns über die 22 Schulen aus Schwäbisch Gmünd und Umgebung, die heute mit dabei waren.“ Neben den „normalen“ Erste-Hilfe-Kursen bietet das Gmünder Rote Kreuz für alle Schulformen und Kindergärten deshalb bereits seit einigen Jahren  passende Erste-Hilfe-Angebote an, angefangen vom Helfi-Kurs in den Kindergärten über den Juniorhelfer in den Grundschulen bis hin zum Schulsanitätsdienst in den weiterführenden Schulen. „Unser Ziel ist es, in möglichst allen Schulen der Raumschaft Schwäbisch Gmünd in den nächsten beiden Jahren ein schulsanitätsdienstliches Angebot anzubieten“, so Marc Bischoff weiter. Das Projekt Löwen retten Leben sei dafür ein tolles Modell zu Einsteigen in das Thema. Dass das DRK mit Dr. Hans-Jörg Lorenz und Dr. Ulrich Rapp aus dem Stauferklinikum zwei Mediziner mit Herzblut für das Thema zum Partner hat, ist für die Sache natürlich sehr förderlich, denn so kann den Lehrern und Schulen auch gleichzeitig ein für den Unterricht interessantes Paket angeboten werden.    

Große Fortbildungsoffensive in ganz Baden-Württemberg

Diese Veranstaltung in Schwäbisch Gmünd ist eine von 50 Fortbildungen an ebenso vielen Standorten, die landesweit in den kommenden zwei Jahren von Anästhesisten bzw. Notärzten und speziellen Lehrbeauftragten des DRK an den Standorten der DRK-Kreisverbände durchgeführt werden.

44.200 Übungsphantome kostenfrei

Jede geschulte Lehrkraft erhält ein Übungsphantom. Ihrer Schule wird im Anschluss an die Fortbildung ein Satz mit 15 Übungsphantomen und Zubehör zugeschickt. Darüber hinaus wird eine Schulungs-DVD für die Weitervermittlung der Kenntnisse an den Schulen vor Ort zur Verfügung gestellt. An den Übungsphantomen können die Schülerinnen und Schüler die Laienreanimation üben und wiederholen. Die Herstellerfirma der so genannten Übungsphantome, Laerdal Medical, produzierte eigens unter Mitwirkung des DRK Lehrbeauftragten, Herrn Bürchner, die Übungs-DVD zur Laienreanimation und konzipierte für die Initiative die Homepage www.loewen-retten-leben.de

Bildung als Chance

Unsere Gesellschaft unterliegt einem nachhaltigen Wandel, der weit reichende Auswirkungen im sozialen Bereich zur Folge hat. Traditionelle soziale Netze, wie sie Familien oder gut funktionierende Nachbarschaften bieten, lösen sich immer mehr auf. Durch die fehlenden Kontakte stellt sich sehr schnell eine Vereinsamung mit der daraus resultierenden fehlenden Anerkennung der Einzelnen ein.

Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung. Und sie gedeiht mit der Freude am Leben. (Thomas von Aquin)

Der Inhalt des Zitates von Thomas von Aquin hat auch in der heutigen Zeit tiefe Bedeutung. In einer Zeit großer gesellschaftlicher Wandlungsprozesse sehen wir eine unserer Aufgaben in der Förderung und Stärkung der Bildung und Beratung von Einzelnen, Familien, Paaren und Senioren.

Unsere Angebote entsprechen dem immer stärker werdenden Bedürfnis des Einzelnen nach Selbstverantwortung für den eigenen Körper, seiner Gesundheit und seinem Leben und bieten Anregungen zur Gestaltung und Bereicherung des Alltagslebens. Sie fördern Kraft und Beweglichkeit bei Senioren, bieten Rat und Hilfe bei Themen der Kommunikation, bei Fragen des Erziehungsverhaltens und der Gesundheitsförderung.

Als Ziel steht eine Verbesserung der persönlichen und sozialen Stabilität unter dem Aspekt der Prävention. 

Wir hoffen, dass unsere Angebote Ihr Interesse wecken und wünschen Ihnen viel Spaß beim Besuch unserer Kurse und Vorträge!