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Corona: Wie kann ich helfen?Corona: Wie kann ich helfen?

Aktuelles

Unterstützung von Senioren, Alleinstehenden und Menschen in häuslicher Quarantäne.

Durch die Corona-Krise sollen soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden, auch sind bereits zahlreiche Menschen in Schwäbisch Gmünd wegen Verdachtsfällen bzw. nachgewiesenen Fällen von Infektionen mit dem Corona-Virus in häuslicher Quarantäne. 

Insbesondere wird alten Menschen als potentielle Risikogruppe empfohlen zu Hause zu bleiben, auch Kinder sollten ihre betagten Eltern nicht mehr besuchen.

Daher hat sich die Stadt Schwäbisch Gmünd zusammen mit dem DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd e.V. entschlossen, Senioren und anderen Bürgerinnen und Bürgern ohne Angehörige, die das Haus nicht verlassen können oder verlassen wollen, rasch und unbürokratisch zu schützen und unterstützen. Dabei werden die guten Erfahrungen des Seniorennetzwerks genutzt und die Unterstützungsangebote darauf aufgebaut. 

Deshalb wird konkret kurzfristig ein Hilfenetz unter Einbeziehung der Bezirksämter, der Bürgerschaft Gewerbetreibenden, Vereinen und Verbänden aufgebaut. 

Unter der Hotline 07171 / 603 – 5030 ist beim Amt für Familie und Soziales eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, die alle Anfragen bearbeitet und ggf. weiterleitet. Ebenso können sich Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen an ihr Bezirksamt wenden. Der DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd e.V.  hat eine weitere Hotline 07171 / 3506 – 32 eingerichtet.  

Das DRK, die Stadt mit dem Seniorennetzwerk und den Bezirksämtern genießen bereits eine große Bekanntheit und großes Vertrauen in der Bevölkerung, vor allem bei den Senioren, so dass ohne Hemmschwelle und passgenau geholfen werden kann.   

Die Anfragen, die über ein Formblatt aufgenommen werden, sollen an freigestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt (insbesondere von der Abteilung Jugendarbeit) und des DRK weitergegeben werden. Diese organisieren dann einen Einkaufsservice oder andere Unterstützungsmöglichkeiten für die Betroffenen. Neben den Einkäufen wichtiger Lebensmittel und Medikamente können auch Telefonate (bei Einsamkeit oder Unsicherheit) oder auch das Ausführen eines Haustiers vermittelt werden. 

Bei den Einkäufen ist angedacht, dass eine Einkaufsliste mit den voraussichtlichen Kosten in einer Stofftasche den Mitarbeitern der Stadt bzw. Ehrenamtlichen an die Haus- oder Wohnungstür gehängt wird, sobald diese am Haus ankommen. Eine persönliche Übergabe soll vermieden werden. Die Einkaufstasche mit dem Restgeld wird dann ebenso wieder vor die Tür gestellt. Aus Sicherheitsgründen sollten Einkauf und Geldübergabe immer von zwei Personen, möglichst Ehrenamtliche und Mitarbeiter der Stadt gemeinsam als Tandem, durchgeführt werden. 

Die Verteilung der Unterstützungsangebote soll dezentral über die Bezirksämter und Stadtteilzentren organisiert und durchgeführt werden. Eingebunden werden verfügbare Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und des DRK, von Vereinen und Ehrenamtliche. Zudem gibt es bereits weitere Angebote an Unterstützung durch Lebensmittelmärkte und Dorfläden. 

Die GmündCom hat sich bereit erklärt, diese Aktion, evtl. durch eine informationstechnologische Aufrüstung zu unterstützen.